Duineser Elegien

Rainer Maria Rilkes Zyklus der Duineser Elegien entstand zwischen
1912 und 1922. Ungefähr in diesem Zeitraum entwickelte sich ebenfalls die abstrakte Malerei, der erste Weltkrieg fand statt und nach neuen Erkenntnissen
in der Quantenphysik wurde geforscht. Der scheinbar sichere Boden wurde den Menschen unter den Füssen weggezogen und die Vorraussetzungen geschaffen für die digitale Verflüsssigung der gegenwärtigen Welt.“

Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnung (1. Elegie, )Mischtechnik, Federn auf Holz, 65 x 110cm
O und die Nacht, die Nacht, wenn der Wind voller Weltraum uns am Angesicht zehrt (1. Elegie) Gouache, Fundstück auf Holz, 65 x 110 cm
Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang (1. Elegie) Acryl, Blattmetall, Fundstück 65 x 110 cm
Schmeckt denn der Weltraum, in den wir uns lösen, nach uns?
(2. Elegie) – Gouache auf Holz 
65 x 110 cm
fänden auch wir ein reines, verhaltenes, schmales Menschliches, einen unseren Streifen Fruchtlands zwischen Strom und Gestein (2. Elegie) Mischtechnik auf Holz 65 x 110 cm
Ein jeder Engel ist schrecklich. Und so verhalt ich mich denn und verschlucke den Lockruf dunkelen Schluchzens. (1. Elegie) Gouache Fundstück auf Holz 65 x 110 cm
Ein jeder Engel ist schrecklich. Und so verhalt ich mich denn und verschlucke den Lockruf dunkelen Schluchzens. (1. Elegie) Gouache, Fundstückauf Holz 65 x 110 cm
Und sie staunen dem krönlichen Haupt, das für immer, schweigend, der Menschen Gesicht auf die Waage der Sterne gelegt. (10. Elegie) Gouache Fundstück auf Holz 65 x 110 cm
Wie vor sich selbst erschreckt, durchzuckts die Luft .(8. Elegie) Mischtechnik auf Holz 65 x 110 cm
…und bald mondets empor , das über alles wachende Grab-Mal.
“ O, wie spurlos zerträte ein Engel ihnen
den  Trostmarkt“ (10. Elegie ).